„Als Mutter dreier Kinder ist für mich das Ruhegebet eine echte Auszeit. Ich darf bei Gott sein, brauche nichts leisten, entscheiden oder schlichten, kann mich ganz auf Ihn hin ver-lassen. Bei Ihm ist es gut zu Sein. Diese Zeit schenkt den alltäglichen Prioritäten eine neue Reihenfolge; und dass Gott dabei immer an erster Stelle bleibt, und ich mit und bei Ihm bleibe, dazu wurde mir das Ruhegebet zur Garantie und zugleich zum Segen für die ganze Familie.“

 

Ulrike Jensen
Lehrende des Ruhegebetes


Das Ruhegebet – eine alte christliche Gebetsweise neu entdecken

Vortragsabend am Freitag, 13. Nov., 19.00 Uhr, St. Franziskus, Moltkestr. 4, Gummersbach

Das Ruhegebet ist eine Antwort auf die tiefe Sehnsucht vieler Menschen nach Frieden und Gottes Nähe.
In Zeiten der Stille und des Schweigens löst sich der Betende von Lärm und allem Sichtbarem, um sich dem „Unsichtbaren“ zuzuwenden.
Die tiefe Ruhe für Körper, Geist und Seele, die sich dem Betenden im Ruhegebet schenkt, öffnet ihn auf Gott hin.
Das Ruhegebet entspringt christlicher Tradition, orientiert sich am Gebetsleben Jesu und ist überliefert von dem Wüstenvater Johannes Cassian (360-435 n.Chr.).

In einem Vortrag stellt Diakon Patrick Oetterer (Leiter Referat Geistliches Leben und Exerzitienhaus im Erzbistum Köln, Lehrender des Ruhegebetes)

Johannes Cassian und den Weg, den dieses grundeinfache Gebet der Wüstenväter zu uns genommen hat sowie dieses charakteristische Gebet selbst in seiner inhaltlichen Grundausrichtung vor. Auch wir können es heute in unserem Alltag praktizieren.