Neu!! von Pfarrer Dr. Peter Dyckhoff

Durch die Zeitschrift “Die Stimme Padre Pios” erfuhr Peter Dyckhoff, dass Pater Pio von Pietrelcino (1887-1968) das Ruhegebet betete, was durch viele seiner Briefe belegt ist.
Aus der Zeit von 1910 bis 1922 stehen uns 336 Briefe zur Verfügung, die Pater Pio an seine geistlichen Begleiter schrieb. Hinzu kommen noch 56 weitere Briefe. Dyckhoff zitiert die Stellen, die das Ruhegebet widerspiegeln und kommentiert sie.

In einem Brief vom 1. November 1913 über das Ruhegebet schreibt Pater Pio in Anlehnung an die “Seelenburg” der hl. Teresa von Avila:
“Die übliche Art meines Gebetes ist diese: Kaum, dass ich zu beten beginne, spüre ich sofort, wie sich meine Seele in einem Frieden und einer Gelassenheit sammelt, die ich nicht mit Worten zu beschreiben vermag. Die Sinne bleiben ausgeschaltet, mit Ausnahme des Gehörs, das manchmal nicht ausgeschaltet ist, jedoch stört mich dieser Sinn im Allgemeinen nicht, und ich muss gestehen, dass es mir nicht das Geringste ausmachte, auch wenn um mich herum der größte Lärm veranstaltet würde.”

Und in einem Brief vom 9. Februar 1914 heißt es:
“Was die Seele in diesem Zustand empfängt, das empfängt sie auf eine ganz andere Weise als früher. Jetzt ist es Gott selbst, der unmittelbar im Zentrum der Seele handelt und wirkt, ohne die Mithilfe der inneren oder äußeren Sinne … Was ich über diesen gegen­wärtigen Zustand zu sagen vermag, ist, dass die Seele auf nichts anderes mehr achtet als auf Gott allein; sie fühlt, dass sich ihr ganzes Sein auf Gott ausrichtet und in Gott sammelt, und diese Ausrichtung und Sammlung ist derart stark, dass sämtliche Fähigkeiten, selbst in ihren allerersten Regungen, auf natürliche Weise und beinahe spontan zu Gott hinführen und ihm instinktiv entgegeneilen.”

208 Seiten, 12 x 17,5 cm, Hardcover
gebunden mit Lesebändchen
€ 10,00 (D) € 10,30 (A)
ISBN 978-3-86357-238-9

Erschienen im Fe-Verlag
Bernhard Müller
Hauptstraße 22
88353 Kisslegg

info@fe-medien.de
Tel.: 07563 608 998-0

 

Pater Pio und das Ruhegebet